Spargel: Wertvolle Tipps 

Ein Artikel von Redaktion | 28.04.2023 - 10:15
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So wird grüner Spargel richtig gelagert: stehend in einem Glas Wasser. © Shutterstock.com/hlphoto

Worauf muss man beim Spargelkauf achten?
Wichtig ist: Spargel sollte möglichst frisch gegessen werden. Frischen Spargel erkennt man an geschlossenen Köpfchen und prallen glänzenden Stangen. Er lässt sich leicht brechen und quietscht, wenn man die Stangen aneinander reibt. Wenn man die Schnittstelle zusammendrückt, duftet sie angenehm frisch und aromatisch.

Gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Farben?
Der weiße Spargel ist nach wie vor der beliebteste. Bevor er geerntet wird, muss die Erde über den Pfl anzen aufgedämmt werden, damit der Spross nicht mit Sonnenlicht in Kontakt kommt und weiß bleibt. Der sogenannte „Bleichspargel“ ist besonders zart und zeichnet sich durch seinen feinen Geschmack aus. Grünspargel ist der absolute Aufsteiger der vergangenen Jahre. Seine Beliebtheit verdankt er sicher auch seiner Vielfalt, da er mit fast allen Zutaten kombiniert werden kann. Grüner Spargel wächst unter natürlicher Lichteinwirkung und bildet dadurch die grüne Farbe aus. Violetter Spargel ist eigentlich ein Grünspargel, der durch eine spezielle Zuchtmethode eine durchgehend purpurne Färbung hat. Er zeichnet sich durch einen nussigen Geschmack aus und kann auch roh gegessen werden.

Die optimale Lagerung?
Dunkel, kühl und feucht. Am besten wickelt man weißen Spargel in ein feuchtes Tuch. Im Kühlschrank hält er so bis zu einer Woche. Grünen Spargel lagert man stehend in einem Glas mit ein paar Millimetern Wasser oder ebenfalls eingewickelt in ein feuchtes Tuch. Die Köpfchen sollten dabei jedoch nicht eingewickelt werden.

Und wie wird Spargel am besten zubereitet?
Sehr oft liest man noch, dass man die holzigen Enden vom weißen Spargel abschneiden soll, das ist heute eigentlich nicht mehr nötig. Wer will, kann natürlich die Schnittstelle abschneiden. Beim weißen Spargel sollte man etwa die unteren zwei Drittel schälen, beim Grünen reicht das untere Drittel. Die Abschnitte unbedingt für Suppe oder Fond aufheben.
Auch das Zugeben von Semmeln, Milch oder Zucker ins Kochwasser ist nicht nötig, weil es eigentlich keine bitteren Sorten mehr gibt. Am besten nur in etwas Salzwasser garen und dann den Gabeltest machen. Dazu eine Spargelstange mit einer Gabel aus dem Kochwasser heben. Wenn sich der Spargel leicht biegt, ist er perfekt.