Wein

Weintrends 2025

Ein Artikel von Denise Wachschütz | 05.02.2025 - 14:19
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Weingenießer wählen ihre Produkte immer umsichtiger aus. Die Nachfragen verschieben sich weiter in neue Richtungen und auch die Herkunft und Produktionsbedingungen  werden mit einbezogen.

Verbraucher ändern ihre Vorlieben

Die Auswahl an No- und Low-Alkohol-Weinen wird Jahr für Jahr größer, da bewusster Alkoholkonsum im Trend liegt. Gute Getränke ohne Alkohol werden immer gefragter, was auch daran liegt, dass das Angebot immer überzeugender wird. Vor allem alkoholfreie Weine und Schaumweine nehmen an Fahrt auf und sind keine uninteressanten Alternativen mehr. Rotweine werden inzwischen weniger getrunken, dafür Rosè- und Weißweine umso mehr. Auch veganer Wein, bei deren Herstellung auf pflanzliche Alternativen statt auf tierische Stoffe gesetzt wird, erfährt einen Aufschwung.

Nachhaltigkeit wird wichtiger

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung. Weingüter müssen sich zukunftsfähige Visionen überlegen, wozu auch der Klimawandel beiträgt. Bei den Konsumenten steigt die Nachfrage nach biologischen Produkten, auch beim Wein. Der Nachhaltigkeitsbeweis beeinflusst den internationalen Markt allerdings zunehmend stärker als die rein biologische Bewirtschaftung. Sogenannte Piwi-Sorten, das sind pilzwiderstandsfähige Rebsorten, werden von einigen Weingütern vermehrt angepflanzt. Diese Sorten kommen  mit den klimatischen Veränderungen besser zurecht, Pflanzenschutzmaßnahmen können reduziert werden. 

Einheimische statt globale Sorten

Anstatt auf Neukreationen legen Verbraucher den Fokus auf altbewährte Klassiker. Renommierte Produzenten und Anbauregionen finden wieder vermehrt Beachtung. Globale Sorten wie Chardonnay und Cabernet Sauvignon sind zwar beliebt, aber autochthone Rebsorten gewinnen zunehmend an Bedeutung. Das ist eine große Chance für Österreichs Winzer, deren Leitsorten genau das sind: Grüner Veltliner, Zweigelt, Blaufränkisch.